Home

 Das Team

 Die Praxis

 Die Anfahrt

 Terminplaner

 Leistungen

 Anti-Aging

 Bioresonanztherapie

 Empfängnisverhütung

 Ernährungsberatung

 Früherkennung

 Haarentfernung

 Individuelle Leistungen

 Kinderwunsch/Sterilität

 Mädchensprechstunde

 Osteoporose

 Schwangerschaft

 Wechseljahre

 Links

 Kontakt

 Impressum

 

 

Sterilitätsdiagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Informationen zu diesem Thema geben.
  Unerfüllter Kinderwunsch - Unfruchtbarkeit
  Diagnose
  Behandlungsmöglichkeiten
  Kosten
  IVF-Zentrum

Unerfüllter Kinderwunsch

Wann spricht man davon?

Unfruchtbarkeit = Ungewollte Kinderlosigkeit bei regelmäßigem ungeschützen Verkehr über 1 bis 2 Jahre.

Wer ist davon betroffen?

In Deutschland sind ca. 2 Milionen Paar ungewollt kinderlos (jedes 7. Paar).

Was sind die Ursachen?

Mit jeweils 30-40% sind die Ursachen auf Frauen und Männer gleich verteilt.
In 15-30% der Fälle sind beide Partner betroffen.
In 5-10% der Fälle ist keine Ursache erkennbar.

Was sind die häufigsten Ursachen bei Frauen?

Die häufigsten Ursachen bei Frauen sind eine Störung der Eizellreifung, Schädigungen der Eileiter oder eine Endometriose (Wachstum von Gebärmutter- schleimhaut außerhalb der Gebärmutter -> starke Schmerzen bei der Monatsblutung). Ausserdem können Muskelknoten in der Gebärmutter (Myome) eine Schwangerschaft verhindern.

Was sind die häufigsten Ursachen bei Männern?

Fehlende oder gestörte Spermienbildung (d.h. keine, zu wenige oder ein zu hoher Anteil an fehlgeformten Spermien in der Samenflüssigkeit, dem Ejakulat) ist die häufigste Ursache für männliche Unfruchtbarkeit.

Was bedeutet Unfruchtbarkeit für die betroffenen Paare?
Ungewollt kinderlose Paare sind einem erheblichen Leidensdruck ausgesetzt. Studien belegen: Diagnose Unfruchtbarkeit löst bei den Betroffenen häufig eine tiefe emotionale Krise aus: Frustration, Schuldgefühle, ein vermindertes Selbstwertgefühl sowie Depressionen kennzeichnen den emotionalen Zustand vieler Paare. Obwohl so viele Menschen von ungewollter Kinderlosigkeit betroffen sind, ist das Thema noch immer ein Tabu in der Gesellschaft. Vorurteile sind weit verbreitet. Das Alter der Frau ist ein wichtiger Faktor, sowohl im natürlichen Zyklus als auch bei der künstlichen Befruchtung. Daher sollte eine notwendige Behandlung nicht zu lange hinausgeschoben werden. Weibliche Fruchtbarkeit in Abhängigkeit zum Alter: Nach einem Jahr ungeschütztem Verkehr werden schwanger:

(Quelle: Aktion Wunschkind)

Klinische Schwangerschaft pro ET (laut D.I.R.) (Quelle: Aktion Wunschkind)

Deshalb: Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

zurück

Diagnose
In einem ersten Gespräch werden die folgenden Punkte angesprochen:

Wie gestaltet sich die Partnerschaft?

Besteht eine Wochenendbeziehung?

Wie häufig findet der Geschlechtsverkehr statt?

Wie sind die genauen Lebensumstände (Stress, Alkohol- bzw. Nikotinkonsum, etc.)?

Welche Medikamente nehmen beide ein?

Bestehen (chronische) Krankheiten (z. B.: Schilddrüsenfehlfunktion)?

Liegen Operationsberichte vor?

Wie verläuft der Zyklus der Frau (Länge und Regelmäßigkeit) und ist die Monatsblutung mit starken Schmerzen verbunden?

Haben bereits Schwangerschaften bestanden? Wie ist die Schwangerschaft verlaufen?

Untersuchungen bei der Frau
Bei der Frau können die folgenden Untersuchungen durchgeführt werden:

Hormonbestimmung: Damit können Störungen der Eizellreifung ausgeschlossen werden.

Überwachung des Zyklus: Um weiteren Aufschluss über den Zyklusverlauf zu erhalten, kann das Führen einer Morgentemperaturkurve hilfreich sein.

Ultraschalluntersuchung: Eierstöcke, Eileiter und die Gebärmutter.

Eileiteruntersuchung: Es wird untersucht, ob die Eileiter durchgängig sind. Für erste Hinweise reicht meistens eine Ultraschall- oder Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel aus. Für eine genaue Diagnose ist eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) erforderlich

Untersuchungen beim Mann
Beim Mann können die folgenden Untersuchungen durchgeführt werden:

Untersuchung des Samens: Durch die mikroskopische Beurteilung des Samens (Spermiogramm) kann festgestellt werden, ob genügend Spermien mit gesunder Form und guter Beweglichkeit im Ejakulat vorhanden sind.

Hormonbestimmung: Eine zu geringe Spermienproduktion kann durch eine Störung im Hormonhaushalt verursacht werden. Durch Hormonwertbestimmungen im Blut kann eine solche Störung ausgeschlossen werden. Hormonelle Störungen beim Mann sind allerdings deutlich seltener als bei der Frau.

zurück

Behandlungsmöglichkeiten
Im Anschluss an die Diagnose existieren eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten. Wir möchten Ihnen hier einige davon vorstellen.

Hormonbehandlung
Wenn die Reifung der Eizellen gestört ist, wird der Arzt gezielt Hormone einsetzen. Heute lassen sich die Hormone biotechnologisch herstellen. Die Hormone zur Stimulation der Eizellbläschen kann sich die Frau selbst spritzen. Zur Erleichterung der Behandlung wurde ein Fertig-Pen zur Injektion entwickelt, einfach in der Handhabung wie ein Kugelschreiber.

Insemination
Bei der Insemination werden die aufbereiteten Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs durch einen dünnen Schlauch (Katheter) direkt in die Gebärmutter oder in die Eileiter übertragen.

Diese Methode wird vor allem angewendet:

bei leichten Formen der männlichen Unfruchtbarkeit.

bei Problemen am Muttermund.

wenn die Samenzellen verformt oder in ihrer Anzahl und Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Häufig wird die Insemination mit einer Hormonbehandlung der Frau verbunden, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

In-vitro-Fertilisation (IVF)
In-vitro-Fertilisation (IVF) bedeutet, die Befruchtung erfolgt außerhalb des Körpers. Ei- und Samenzellen werden in einer Glasschale zusammengebracht. Nach etwa 2 Tagen können dann bei erfolgreicher Befruchtung die Embryonen (maximal 3) in die Gebärmutter eingesetzt werden. Bei einer IVF geht für die Frau immer eine kontrollierte Stimulation mit Hormonen voraus, bei der mehrere Eizellen reifen. Die Methode wird bei Störungen an den Eileitern, eingeschränkter Samenqualität, Endometriose und Unfruchtbarkeit ohne erkennbare Ursachen angewandt.

Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)
Eine intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) beinhaltet immer auch eine IVF-Behandlung. Ein einzelnes Spermium wird unter einem speziellen Mikroskop in eine dünne Pipette aufgezogen und direkt in eine Eizelle eingebracht. Der Transfer der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter verläuft identisch wie bei der IVF. Diese Methode wird bei stark eingeschränkter Samenqualität angewandt.

Mikrochirurgische epididymale Spermienaspiration (MESA), Testikuläre Spermienextraktion (TESE)
Bei der mikrochirurgischen epididymalen Spermienaspiration (MESA) werden bei einem ambulant durchgeführten operativen Eingriff durch den Urologen Spermien aus den Nebenhodenkanälchen gewonnen. Die häufiger angewandte Methode ist die Gewinnung von Spermien aus dem Hoden, die testikuläre Spermienextraktion (TESE). Der Vorteil dieser Methode ist, dass das gewonnene Gewebe anschließend tiefgefroren werden kann, damit bei weiteren Versuchen keine operativen Eingriffe beim Mann mehr notwendig sind. Diese Methoden werden angewandt, wenn das Ejakulat gar keine Samenzellen enthält.

Einfrieren von befruchteten Eizellen (Kryokonservierung)
Wenn im Rahmen der IVF-Behandlung die Spermien in mehr als drei Eizellen eingedrungen sind, aber noch keine Verschmelzung der Erbanlagen stattgefunden hat, besteht die Möglichkeit, diese Eizellen im sogenannten Vorkernstadium - also vor der Verschmelzung der Zellkerne - durch Einfrieren zu konservieren und viele Jahre aufzuheben. Der Vorteil besteht darin, dass die Hormonstimulation und die Eizellgewinnung nicht wiederholt werden müssen, wenn im vorangegangenen Zyklus keine Schwangerschaft eingetreten ist.

zurück

Kosten
Die Diagnostik ungewollter Kinderlosigkeit ist grundsätzlich Kassenleistung, ebenso wie die rein medikametöse Behandlung, z.B.: bei Störungen der Eizellreifung. Für gesetzlich Krankenversicherte gilt, dass bei einer künstlichen Befruchtung die Kassen 50% der Behandlungskosten übernehmen, wenn unter anderem folgende Bedingungen erfüllt sind:

Sie müssen verheiratet sein.

Frau und Mann dürfen nicht jünger als 25 Jahre, die Frau nicht älter als 40 und der Mann nicht älter als 50 Jahre sein.

Es muss ein Behandlungsplan vorliegen, der von der Kasse genehmigt werden muss.

Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, beteiligen sich die Kassen bei den folgenden Behandlungen zur Hälfte an den Kosten (ärztliche und medikamentöse Behandlungskosten):
Insemination (8 Versuche).
Insemination nach hormoneller Stimulation (3 Versuche).
IVF (3 Versuche) oder
ICSI (3 Versuche).

Der dritte Versuch einer IVF- bzw. ICSI-Behandlung wird nur dann gewährt wird, wenn es in den ersten beiden Versuchen zu einer Befruchtung gekommen ist. Nach einer Schwangerschaft besteht erneut Anspruch auf 50%-ige Kostenübernahme.

Kostenübernahme durch die Krankenkassen
Gesetzliche Krankenkassen

Vor Beginn der Behandlung wird von Ihrem IVF-Zentrum ein Behandlungsplan erstellt. Darin sind sämtliche Kosten - getrennt für Mann und Frau - aufgelistet. Diesen Behandlungsplan müssen Sie nun bei Ihrer Krankenkasse einreichen. Ihre Behandlung kann beginnen, sobald eine Genehmigung durch die Krankenkasse erfolgt ist. Die Höhe der Kosten hängt von der Art der Behandlung ab.

Private Krankenversicherungen
Die privaten Krankenversicherungen zahlen in der Regel ebenfalls 3 Versuche IVF bzw. ICSI. Es empfiehlt sich, die individuellen Verträge einzusehen.

zurück

IVF-Zentrum
IVF-Zentren (auch Reproduktionsmedizinische Zentren oder Kinderwunschzentren) sind spezialisiert auf die Behandlung von unerfülltem Kinderwunsch. An sie werden besonders hohe Anforderungen bezüglich der fachlichen Qualifikation sowie der personellen, räumlichen und apparativen Ausstattung gestellt.
Die deutschen Zentren führen darüber hinaus weitere freiwillige qualitätsichernde Maßnahmen durch. Alle IVF-/ICSI-Zyklen werden inzwischen nach Vorschrift der Bundesärztekammer dem zentralen Deutschen IVF-Register (D.I.R.) gemeldet. Unter der Internetadresse www.repromed.de haben Sie die Möglichkeit, sich ein IVF-Zentrum in Ihrer Nähe auszusuchen.

zurück

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

 

 

 


Tal 13
80331 München
Telefon:(089)221979
Fax:(089)24231066

   
© www.nice-sites.de 2012