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Wechseljahre

In den Wechseljahren (= Klimakterikum) erlischt die zyklische Funktion der Eierstöcke, die die Hormone des weiblichen Körpers produzieren (Östrogene und Gestagene). Damit beginnt eine Zeit im Leben einer Frau, die umgangssprachlich als "die Wechseljahre" bezeichnet wird. Dieser Ausdruck umschreibt sehr gut, was in dieser Zeit passiert: es ist eine Phase der hormonellen Umstellung des weiblichen Körpers, ähnlich wie die Pubertät oder auch die Schwangerschaft. Die Wechseljahre sind eine Phase, in der der Körper sich umstellt und Unterstützung braucht. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen Informationen zum Thema Wechseljahre geben.

  Symptome
  Verlauf der Wechseljahre
  Hormone
  Hormonersatztherapie

Symptome
Jede Frau erlebt die Wechseljahre anders. Nur jede dritte Frau leidet tatsächlich stark bis sehr stark unter den typischen Befindlichkeitsstörungen. Ein Drittel der Frauen hat keine oder nur leichte und rasch vorübergehende Beschwerden.
Man unterscheidet im Klimakterium zwischen kurzfristigen und langfristigen Folgen, die durch den Hormonmangel verursacht werden.


Zu den kurzfristigen Folgen gehören:
Neurovegetative Störungen:

Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Empfindungsstörungen in Armen und Beinen, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und Herzrasen.

Psychische Störungen:

Depressive Verstimmungen, Stimmungsschwankungen, Angstzustände, Aggressivität, Reizbarkeit, Nervosität, Konzentrationsmangel, Leistungsabfall, Müdigkeit, Antriebslosigkeit.

Urogenitale Beschwerden:

Scheidentrockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Reizblase, Harninkontinenz, Abnahme des sexuellen Verlangens, Regeltempostörungen (Zwischenblutungen, Dauerblutungen).

Nicht nur die kurzfristig spürbaren Symptome kennzeichnen die Hormonumstellung, sondern es besteht auch die Gefahr von Folgeerkrankungen, die sich erst in späteren Jahren bemerkbar machen:

Osteoporose

Erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauf-Erkrankungen

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Verlauf der Wechseljahre
Die Wechseljahre beginnen in der Regel zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr der Frau. Die Menopause (= letzte Menstruation im Leben einer Frau) tritt in Europa bei Frauen im Durchschnitt mit 52 Jahren ein. Das Klimakterikum wird in drei Phasen unterteilt:
Die Prämenopause 

ist die Zeit vor der letzten Regelblutung mit Nachlassen der Hormonproduktion, jedoch meistens ohne typische Beschwerden.

Die Perimenopause

ist die Zeit des eigentlichen Klimakterikums, die mit dem Einsetzen der Beschwerden beginnt und bis zu einem Jahr nach der letzten Regelblutung (Menopause) dauert.

Die Postmenopause 

ist die Zeit nach dem ersten Jahr nach der letzten Regelblutung bis etwa zum 65. Lebensjahr.

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Hormone
Geschlechtshormone steuern nicht nur den Regelzyklus der Frau, sie sind auch an vielen anderen Vorgängen im Körper der Frau beteiligt. Hormone übertragen Informationen zwischen verschiedenen Zelltypen bzw. zwischen verschiedenen Organen im Körper. Zu den Hormonen, die für den weiblichen Zyklus wichtig sind, zählt man:
Östrogene

Die Östrogene sind weibliche Hormone, die hauptsächlich im Eierstock, aber auch - im geringen Ausmaß - im Fettgewebe und in der Nebenniere gebildet werden. Im natürlichen Zyklus sorgen sie für das Heranreifen meist einer Eizelle, die durch den Eisprung freigesetzt wird und dann befruchtet werden kann. Die Östrogene haben auf verschiedene Organe wesentlichen Einfluss, diese sind z.B.:
- Haut und Haare
- Knochen
- Herz, Kreislauf
- Gehirn.

Gestagene
(= Gelbkörperhormon)

Die Gestagene wandeln die Gebärmutterschleimhaut um und machen sie bereit, ein befruchtetes Ei aufzunehmen. Es ist ein Hormon, das für das Zustandekommen einer Schwangerschaft wesentlich und im weiteren Verlauf für den Erhalt der Schwangerschaft wichtig ist. Die Produktion des Gelbkörperhormons (Progesteron) findet im Eierstock statt. Es wird, wie der Name vermuten lässt, im Gelbkörper gebildet, der Struktur im Eierstock, aus der das Ei beim Eisprung freigesetzt wurde.

Androgene

Frauen produzieren auch männliche Hormone, die im Blut natürlich in wesentlich geringerem Ausmass als bei Männern vorliegen. In den Wechseljahren, wenn die Eierstöcke ihre Hormonproduktion langsam einstellen, wird zuerst kein Gelbkörperhormon mehr produziert, etwas später verringert sich dann auch die Östrogenproduktion. Androgene werden am längsten produziert. Es ist also möglich, dass in den Wechseljahren ein Ungleichgewicht zugunsten der Androgene entsteht. Manchmal bekommen dann die Frauen wieder eine unreine Haut - wie in der Pupertät - oder der Haarwuchs verändert sich. So entstehen die bekannten "Damenbärtchen", Haare, die an Oberlippe und Kinn plötzlich zu wachsen beginnen.

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Hormon-Ersatztherapie
Für eine Hormon-Ersatztherapie gibt es grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Die Auswahl an Tabletten, Pflastern, Sprays, Salben, Cremes und Spritzen ist groß. Deshalb kann die Hormontherapie auch ganz individuell auf die Bedüfnisse der Frau abgestimmt werden.
Am Anfang der Wechseljahre treten durch den beginnenden Progesteronmangel (Gelbkörperhormonmangel) vor allem Blutungs- und Zyklusstörungen auf. In diesem Fall ersetzt man nur das Gestagen. Später verursacht hauptsächlich der Östrogenmangel Beschwerden. In diesem Fall ersetzt man Gestagene und Östrogene gemeinsam. Denn alle Östrogene fördern das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und Gestagene wirken dem entgegen. Das ist wichtig, denn aus der wuchernden Schleimhaut kann sich ein Gebärmutterkrebs entwickeln. Frauen ohne Gebärmutter brauchen deshalb nur Östrogene zu ersetzen.

Welche Hormone werden eingesetzt?
Östrogene

Estradiol ist das Haupt-Östrogen, das von den Eierstöcken gebildet wird. Es ist in den meisten Arzneimitteln zur Hormonsubstitution enthalten.

Estriol ist ebenfalls ein natürliches Östrogen. Da es über Tabletten vom Körper zu schnell abgebaut würde, ist es hauptsächlich in Arzneiformen zu finden, die örtliche Beschwerden an der Scheide lindern.

 

Konjugierte Östrogene bestehen aus einem Gemisch zahlreicher östrogener Substanzen, die aus den Haaren trächtiger Stuten gewonnen werden. Sie gehörten zu den ersten Östrogen- präparaten auf dem Markt. Sie sind nicht mit den menschlichen Hormonen zu vergleichen, sollen sich aber besser auf seelische Verstimmungen auswirken.

Gestagene

Das körpereigene Gestagen Progesteron konnte man lange Zeit nicht verwenden, da es vom Körper zu schnell abgebaut wurde. Deshalb sind in den meisten Präparaten künstlich hergestellte Verwandte enthalten. Manche davon haben zusätzlich eine antiandrogene Wirkung. Sie sind für Frauen geeignet, die verstärkt unter "Vermännlichungserscheinungen" leiden, wie Haarausfall und Damenbart.

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